Organisatorisches

BarCamp

Auf den JCNetwork Executive Days in Rostock gehen wir in die dritte Runde mit diesem Veranstaltungsformat, welches auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitgliedsvereine ausgerichtet ist. Doch was genau ist ein BarCamp und wie funktioniert das? Diese Fragen erklären wir euch in einem kleinen FAQ:

Was ist ein BarCamp?

BarCamps werden auch „Un-Konferenzen“ genannt.  Dort wird Brainstorming, Erfahrung- und Meinungsaustausch und Seminare miteinander verknüpft. Bei diesem Veranstaltungsformat bestimmen ausschließlich die Teilnehmer die Inhalte der Un-Konferenz, ohne Vorgaben der Veranstalter.

Das Wort „BarCamp“ entstammt der Programmiersprache. Ein „Bar“ ist ein Platzhalter oder Beispielwert. Das bedeutet im allgemeinen so viel wie „irgendwas“. Ein BarCamp ist somit ein Veranstaltungsformat, welches für jedes Thema eingesetzt werden kann.

Die Teilnehmer erhalten durch BarCamps die Chance, ihr Wissen untereinander zu teilen, sich weiter zu bilden, Neues auszuprobieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Wie funktioniert ein BarCamp?

Ein BarCamp stellt viele verschiedene parallel laufende Workshops dar, welche von Teilnehmern aktiv gestaltet werden. Zu Beginn werden von den Teilnehmern selbst die Themen vorgeschlagen.

Durch die Möglichkeit selber Inhalte einzubringen und die Workshops zu gestalten, erfahren die Teilnehmer eine ganz neue Art des Networking und des Austausches untereinander.

Hierbei können aktuelle Herausforderungen des JCNetwork oder der Mitgliedsvereine besprochen werden und es kann aktiv nach Lösungen gesucht werden.

Im BarCamp gibt es keine Zuschauer, sondern nur Teilnehmer. Alle Teilnehmer werden zum aktiven mitmachen aufgefordert, indem sie sich zu Beginn mithilfe von 3 Hashtags vorstellen.

Jeder, der ein Thema diskutieren möchte, macht einen entsprechenden Vorschlag für einen Workshop, der in der Regel 45 Minuten dauert. Die Form solcher Workshops ist dabei frei wählbar und vielfältig – auch dadurch entsteht eine spannende Dynamik.

Dabei muss derjenige, der ein Thema vorschlägt, für das vorgeschlagene Thema keineswegs Spezialist sein. Es genügt, wenn er oder sie daran Interesse oder den Wunsch hat, etwas darüber zu erfahren oder es gemeinsam zu erarbeiten. Eine Session muss nicht besonders vorbereitet sein, sie kann vielmehr ganz spontan entstehen. Ideal ist es aber, wenn man sich schon vorher einige Gedanken dazu gemacht hat. Auf jeden Fall sollten sich Teilnehmer möglichst aktiv in die Diskussion einbringen und so zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.